Als echte Triebkraft der industriellen Revolution in Europa im 19. Jahrhundert begann Wallonien in den 1960er Jahren mit der Umgestaltung seiner Wirtschaft durch die Diversifizierung seiner Aktivitäten sowohl im industriellen als auch im tertiären Sektor. Als demographisch zweitgrößte Teilregion der Großregion stellt sie auch eine Arbeitskräftereserve für die Nachbarländer dar. Innerhalb der Großregion ist die Wallonie für Grenzpendler sowohl ein Land des Willkommens als auch des Aufbruchs. Tatsächlich zählte diese Teilregion im Jahr 2019 mehr als 31.000 einpendelnde und fast 57.000 auspendelnde Grenzgänger. Die Wallonie ist somit die Teilregion der Großregion mit den ausgeglichensten Ab- und Zuflüssen.